Wer sich als Access-"Entwickler" bezeichnet, der weiß seit langem dass jede Anwendung die über eine Rezept- oder CD-Verwaltung hinausgeht vernünftigerweise in Front- und Backend aufgeteilt werden sollte.
Dabei stellt sich dann natürlich die Frage: "Macht es Sinn, die Tabellen mit OASIS-SVN zu verwalten?"
Unsere Antwort lautet: "Mit Einschränkungen ...Ja!"
Ein Backend enthält bekanntlich *nur* Tabellen, und zwar die mit den wirklichen Daten mit denen die Anwendung arbeitet.
Die sollten grundsätzlich *nie* mit OASIS verwaltet werden.
Anders sieht das mit Tabellen im Frontend aus.
Handelt es sich um reine Lookup- oder Einstellungstabellen mit relativ wenigen Daten, kann man durchaus darüber nachdenken diese mit OASIS zu verwalten und in's Repository einzuchecken.
Es gelten aber folgende Einschränkungen:
- Kein Ex- und Import von Werten in binären Feldern von Tabellen ... dazu zählt auch der mit Access 2007 eingeführte Feldtyp "Anlage"
- Der Import von Tabellen schlägt fehl, wenn die zu überschreibende Tabelle Teil einer Beziehung ist.
- Der Import von Beziehungen schlägt fehl, wenn die beteiligten Tabellen ohne Indizes exportiert wurden.
Unser Tipp:
Da sich das Frontend durch Bewegungen in den lokalen Tabellen mit der Zeit ständig vergrößert, macht es evtl. Sinn darüber nachzudenken die Daten statt in Tabellen in XML-Dateien zu halten.
Mit Hilfe eines Verweises auf die entsprechende Bibliothek (z.B. Microsoft XML v 3.0) lässt sich das per VBA relativ einfach bewerkstelligen und auch schön ich einem Klassenmodul kapseln.